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Vom Turnier

Vermutlich entstand das Turnier in Frankreich im 9. oder 11. Jh. Formen dieser Kampfspiele waren:

  • der Buhurt
  • die Tjost
  • das eigentliche Turnier

Turnierszene (Schloss Friedberg bei Volders)Häufig werden Buhurte und Tjoste mit dem eigentlichen Turnier verwechselt.

Die Ritter und die anderen Kämpfer mussten ständig üben, um für den Ernstfall in Form zu sein. Es ging dabei um Geschicklichkeit und um körperliche Kraft. So kam es schon im frühen Ritterturm zur Entwicklung von Kriegsspielen. Auch konnten sie dabei die Ritter selbst in glanzvoller Weise darstellen. Die verwendeten Waffen waren stumpf.

Das Stechen

Beim Stechen kämpften zwei Ritter mit der Lanze gegeneinander. Die Lanzenspitzen waren stumpf oder mit einem Turnierkrönlein versehen, gekämpft wurde nach bestimmten Regeln. So durfte nur auf den Helm oder auf den Schild gezielt werden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Stechen zu einem beliebten Sport.

Den Umgang mit der Lanze lernte der junge Ritter alleine. Dazu verwendete er eine so genannte Stechpuppe, die auf einem Pfahl befestigt und mit einem Schild und einem Streitkolben ausgerüstet war. Traf der Ritter sie mit der Lanze ungeschickt, drehte sie sich und versetzte dem Reiter einen Schlag

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