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Die Jagd in Tirol

12.1. Allgemeines

Manessische LiederhandschriftDie Jagd war im Mittelalter und in der Neuzeit ein beliebter Sport des Adels, ein angenehmer Zeitvertreib auch eine Nahrungsquelle. In den ausgedehnten Wäldern und Auen fanden sich unzählige Hirschen, Füchsen, Wildschweine, Bären, Rehen, Hasen, Wölfe, Luchse und vielen anderen Tieren.

Für den Adel hatte die Jagd eine hohe soziale Bedeutung und nahm sehr exklusive Formen an. Gerade unter dem Einfluss von Rittertum und höfischer Kultur stieg sie zum ureigenen Element adeliger Lebensform auf. Zudem konnten die adeligen Damen und Herren dabei sehr gut ihr Geschick und ihre Schnelligkeit beweisen. Die Jagd zählte zu den drei wichtigen Dingen im Leben eines mittelalterlichen Adeligen: Waffenhandwerk, Liebe, Jagd. Schon in seiner Ausbildung wurde der junge Adelige intensiv mit dem Weidwerk konfrontiert.

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