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Einführung in die Wappenkunde (Heraldik)

Information für Lehrer

(Autor: Mag. Anton Prock)

1. Anfänge und Entwicklung der Heraldik

Die Anfänge der Wappen sind mit den Kreuzzügen um 1100 zu sehen. Christliche Heere zogen in das Heilige Land, um dieses von den Ungläubigen zu befreien. In den harten Kämpfen wurde eine bessere Schutzbewaffnung nötig, vor allem musste das Gesicht abgedeckt werden. Dadurch konnte man die Krieger nicht mehr erkennen. Ziel war die Unterscheidung von Freund und Feind schon aus der Ferne. Die Krieger, vor allem die Ritter (das Wort Ritter kommt vom Wort Reiter), gestalteten nun ihre Rüstungsteile farbig, vor allem den Schild und die Pferdedecke. Farb- und Formgebung der Wappen wurden jedoch möglichst einfach gehalten.

Bald entwickelten sich die Wappen (das Wort hängt mit „Waffen" zusammen) zum herausragenden Kennzeichen der einzelnen Adelsgeschlechter und wurden erblich. Wappen wurden später auch von Familien, Handwerkern, Händlern, Geistlichen, Bürgern, Städten, Klöstern, Bistümern u. a. übernommen und dienten zur Repräsentation. Noch heute finden sich zahlreiche Wappen, so etwa auch Stadtteilwappen und Familienwappen.

Anmerkung: Sie können die Informationen auch als PDF-Datei herunterladen!

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