Direkt am großen Stadtplatz in Lienz findet man den ehemaligen Edelsitz, der heute als Rathaus dient. Die Liebburg gilt als das Wahrzeichen der Stadt Lienz.

Man lässt das Auto auf einem der zahlreichen Parkplätze in Lienz stehen und geht zu Fuß zum Ansitz.

Es handelt sich um eine geschlossene Anlage mit vier Geschossen und den beiden Renaissancerundtürmen. Über dem Renaissance-Portal erinnert noch das Wappen an die Wolkensteiner, die einst wohlhabenden und einflussreichen Erbauer.
  • Zu Beginn des 17. Jahrhunderts ließen die Freiheren und späteren Grafen von Wolkenstein-Rodenegg die Liebburg als Amtssitz erbauen. Sie wohnten eigentlich auf Schloss Bruck, das jedoch im Winter sehr kalt war.
  • Schon wenige Monate nach der Fertigstellung zerstörte im Jahre 1609 ein Großbrand den Ansitz, wurde jedoch neu erbaut.
  • Nach den Wolkensteinern war das Haller Damenstift von 1653 bis 1783 der Besitzer. Auch in dieser Zeit gab es einen Brand. Von 1723 bis 1725 erfolgte eine barocke Umgestaltung.
  • Das Gebäude hatte ab dem 18. Jahrhundert verschiedene Verwendungszwecke: Unterkunft für prominente Gäste, Sitz des Lienzer Gymnasiums, Verwendung für militärische Zwecke und als Lazarett.
  • 1895 wurde die Liebburg zu einem Amtsgebäude umgebaut, war Bezirkshauptmannschaft und ist heute das Rathaus der Stadt Lienz.

Rathaus der Stadt Lienz

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