Der Riesensaal in der Innsbrucker Hofburg

Hofburg in Innsbruck (Riesensaal)Im 18. Jh. ließ Maria Theresia die Hofburg umbauen. Die heute zu besichtigenden Prunkräume gehen großteils auf diese Zeit zurück und bieten eine Fülle von Erinnerungen an Maria Theresia.

Dieser Festsaal ist nach Bildern von Riesen benannt, Hofburg in Innsbruck (Riesensaal, Maria Josepha, Tochter von Maria Theresia)die angeblich unter Kaiser Maximilian I. die Wände zierten. Maria Theresia gestaltete ihn zu einem Familiensaal um.

An den Wänden sind die Porträts der kaiserlichen Familie (Maria Theresia und ihr Gatte Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen) und ihrer Kinder zu finden. Über den Kindern hängen die Abbildungen von Schwiegertöchtern, Schwiegersöhnen, Enkeln und anderen Verwandten.

Hofburg in Innsbruck (Riesensaal, Deckenfresko Vereinigung der beiden Herrscherhäuser Habsburger und Lothringen, dargestellt durch die beiden Frauen auf dem Wagen in der Mitte)

Auf den Wiener Hofmaler Franz Anton Maulbertsch gehen die Fresken im Riesensaal zurück. Das mittlere Bild stellt die Vereinigung der beiden Herrscherhäuser Habsburg und Lothringen dar. Der Habsburger Kaiser Karl VI. hatte keinen männlichen Erben, seine ältere Tochter Maria Theresia heiratete den Lothringer Franz Stephan, der als Kaiser Franz I. Stephan von Hofburg in Innsbruck (Riesensaal - Fresko mit den Reichtümern Tirols)Lothringen in die Geschichte einging. Die Dynastie heißt heute noch Habsburg-Lothringen. Die beiden seitlichen Deckenfresken geben einen ausgezeichneten Einblick in die einstigen Reichtümer Tirols: Bergbau, Münzprägung, Früchte, Getreide, Jagd, Fischfang, Verkehr und Handel, Holzflößerei u. a.

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