Karlskirche Volders (1620-1654, Hippolyt Guarinoni)Karlskirche in Volders

Unterhalb von Schloss Friedberg liegt direkt neben der Autobahn die Kirche zum hl. Karl Borromäus, die zum dortigen Servitenkloster gehört. Auffallend ist vor allem die eigenartige Architektur. Der Bau entstand zwischen 1620 und 1655 und geht auf den Haller Damenstiftsarzt Dr. Hippolyt Guarinoni zurück, einem Universalgelehrten der damaligen Zeit. Es handelt sich um einen Rundbau mit zwei westlich angebauten Seitenkapellen, den Grabkapellen der Familien Fieger und Karlskirche Volders (Deckenfresko von Martin Knoller, 1766, hl. Karl Borromäus)Stachelburg.

Besonders schön ist das kreisrunde Kuppelfresko im Inneren vom Tiroler Martin Knoller aus dem Jahre 1766, das direkt über der Uhr den hl. Karl Borromäus mit den drei göttlichen Tugenden (Glaube, Liebe, Hoffnung) darstellt. Weiters sind die zwölf Apostel, Servitenheilige, die vier Kirchenväter und zahlreiche andere Heilige zu finden.

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