Die ideale mittelalterliche Burg

Bis in die Zeit von Kaiser Maximilian I. entstanden zahlreiche Burgen, meist Höhenburgen auf Felsvorsprüngen und Hügeln und Wasserburgen in den Niederungen. Bei einer Burg steht grundsätzlich der Gedanke der Wehrhaftigkeit und der Verteidigung im Vordergrund.

Um 1500 beobachtet man langsam den Wechsel von der Burg zum Schloss. Beim Schloss geht es immer weniger um Verteidigung, aber viel mehr um die Wohnqualität.

Die folgende Abbildung zeigt eine ideale mittelalterliche Burg mit den wichtigsten Teilen. Wenn Sie den Mauszeiger auf einen der verschiedenen Teile setzen, erscheint eine kurze Beschreibung.

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© TIBS! 2002 (a.prock)

Bergfried (hoher Turm, stark befestigt, sicherster Teil der Burg) Küche und Wirtschaftsräume Brunnen (Brunnen - entweder Zisterne zum Sammeln des Regenwassers oder in den Felsen gehauener Brunnen bis zum Grundwasserspiegel) Eckturm Palas (Hauptwohnbau des Burgherrn) und Kemenate (Wohnbereich der Familie) Palas (Hauptwohnbau des Burgherrn) und Kemenate (Wohnbereich der Familie) Kapelle Wohngebäude Vorhof, vordere Burg Wehrmauer mit Zinnen und Wehrgängen Torturm mit Pechnase und Zubrücke Stallungen, Wirtschaftsgebäude, Getreidelager, Schmieden, Bäckereien etc. Trennmauer und Torturm zwischen der eigentlichen Burg und der Vorburg Wassergraben mit Zugbrücke darüber eigentlicher Burghof Befestigungsmauer mit Zinnen und Tortürmen steil aufragende Felsen