Via Claudia Augusta

Logo der Via Claudia AugustaDie Via Claudia Augusta führte von Altinum an der oberen Adria über Feltre, das Valsugana nach Trient und weiter über Bozen, den Vinschgau, Reschenpass und Fernpass durch das Lechtal nach Füssen und von dort durch nach Augsburg, um in Kastell Burghöfe die Donau zu erreichen.

Diese Römerstraße stellte im 1. und 2. Jh. n. Chr. die wichtigste Verbindung von der Adria zur Donau dar, verlor aber dann durch den Ausbau der Brennerroute immer mehr an Bedeutung. Da die Straßenführung so gut durchdacht und angelegt war, folgen die heutigen Hauptstraßen in weiten Abschnitten noch der römischen Strecke.

Der systematische Ausbau erfolgte unter Kaiser Claudius. Der Beginn ist in die Jahre 46/47 n. Chr. anzusetzen.

Wegweiser der Via Claudia AugustaFür die Römer waren die Straßen in erster Linie wichtig, um Militär möglichst schnell von einem Ort zum anderen zu bewegen. Dazu kam natürlich auch noch der Handel. Wo möglich, wurden die Straßen ganz gerade angelegt. In felsigem Gelände war das grundsätzlich nicht möglich, dort wurden aufwändige Aufschüttungen getätigt, Brücken und Tunnels angelegt, Felsen weggesprengt.

Die Via Claudia Augusta ist in ihrem gesamten Verlauf durchschnittlich 5-7 m breit, wird links und rechts von kleinen Gräben für die Entwässerung begleitet.

Seit einigen Jahren betreibt das Institut für Klassische Archäologie der Universität Innsbruck ein Projekt zur Erforschung des römischen Straßenverlaufs auf Tiroler Gebiet.

Die Via Claudia Augusta bietet eine gelungene Kombination von antiker Römerstraße, mittelalterlichen und neuzeitlichen Kulturobjekten, Natur und Tourismus.

www.claudiaugusta.com

Entlang der VIA CLAUDIA AUGUSTA
zu Fuß, mit dem Rad
oder mit dem Auto
durch die Tiroler Bezirke Reutte,
Imst und Landeck

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