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Werdegang und Leben eines Ritters

Ritter waren nicht nur reine Kämpfer, sondern auch vom höfischen Leben geprägte Männer mit hohen ethischen und moralischen Ansprüchen. Es konnte sich dabei entweder um freie Edelleute oder um abhängige Ministerialen handeln.

Begriff des Ritters

Der Begriff des Ritters (= Reiter) taucht um 1100 auf. Schon in karolingischer Zeit war der Ritter ein vollgerüsteter, zu Pferde kämpfender Krieger. Es ging um die Frage der Finanzierbarkeit der teuren Ausrüstung bzw. auch der Ausstattung von Soldaten. Dafür erhielten die Ritter von ihren Herrn ein Lehen, wozu Grund und Boden, Bauern, Bauernhöfe, Dörfer, Almen, Mühlen, Straßen, Zölle usw. gehörten. Bald wurde das Rittertum ein erblicher  Stand und grenzte sich von anderen Ständen strikt ab. Zunächst gehörte der gesamte Adel zu den Rittern, später übernahmen die Ritter nur mehr militärische und alle von Laien besetzten staatlichen Stellen.

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