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Alltagsleben auf der Burg

Die Beleuchtung

Einfache Kienspäne aus harzreichem Holz, die man in Eisenringe an der Wand oder in eiserne Tischständer steckte, dienten der Beleuchtung. Daneben gab es kleine Talglampen, deren Dochte von Tierfett gespeist wurden, Wachskerzen und Fackeln. In großen Räumen dienten von der Decke herabhängende Radleuchter mit Kerzen oder Fackeln als Lichtspender. Das große Problem war jedoch immer die Verrußung und die schlechte Luft.

Das Bad

Ein heißes Bad war eine willkommene wenn auch seltene Abwechslung. Man kann ohne weiteres sagen, dass sich eine sehr ausgeprägte Badekultur entwickelte, bei der es jedoch in erster Linie nicht so sehr um die Reinigung des Körpers ging. Grundsätzlich badete man in hölzernen Zubern, in denen oft mehrere Leute Platz fanden. Mühsam musste das Wasser erwärmt und in Holzkübeln zum Zuber getragen werden. Männer und Frauen saßen gemeinsam in der „Badewanne“ und ließen sich von Knechten und Mägden verwöhnen. Während des Badens wurde geredet, gegessen, getrunken, gelesen u. a. m. Zu den Badefreuden gehörten auch sinnliche Vergnügungen, und gerade hier wurden oft ansteckende Krankheiten übertragen.

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