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Überblick über die Entwicklung der Burgen in Österreich

Schon in keltischer Zeit entstanden Burgen, die einen Wall, einen Graben oder eine Mauer besaßen. Wir sprechen von Wallburgen

Blicken wir in die Zeit vor 1000, so entstanden an der Wende zum 9. Jh. im Zeitalter Karls des Großen unbefestigte Königspfalzen, befestigte Reichshöfe, Erd- und Holzburgen für Adelige. Vom 7. bis zum 10. Jh. bestanden solche befestigten Herrensitze aus einem Wohnhaus, dem Haus für das Gesinde, einem Stall und Wirtschaftsgebäuden, geschützt von Zaun, Wall und Graben. Burgen waren zunächst großteils aus Holz errichtet.

Etwa ab dem 10. Jh. ist der Beginn von Steinburgen anzusetzen, allerdings zuerst in sehr einfacher Form. Sie sind es, die man allgemein als mittelalterliche Burgen bezeichnet. Zunächst übernahmen vor allem Türme die Wohn- und Verteidigungsfunktion, man spricht von Turmburgen.

Aus diesen Turmburgen entwickelten sich langsam im 12. Jh. größere Anlagen mit einem Wehrturm (Bergfried), eigenen Wohnbauten (Palas), einer Kapelle  und einem umgebenden Mauerwerk.

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